Neuer Mindestlohn ab 01.01.2017: Jede Arbeitsstunde ist mit mindestens EUR 8,84 zu vergüten – Steigerung um 4,0 %

Der bundesweite Mindestlohn wird Zwei. Alle zwei Jahre ist eine Revision des Bruttoentgelts pro Stunde durch die Mindestlohnkommission vorgesehen. Die Kommission hat nun einstimmig für eine erste Erhö­hung zum 01.01.2017 um EUR 0,34 auf EUR 8,84 gestimmt. Entscheidungsgrundlage war der Tarifindex, nach dem die Löhne und Gehälter in den letzten 18 Monaten um durchschnittlich 3,2 % gestiegen sind.


 

BAG: Verdeckte Arbeitnehmerüberlassung – noch (!) geltendes Recht

Bei Vorliegen einer Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 S. 1 AÜG wird zwischen Leiharbeitnehmer und Entleiher nach geltendem Recht auch dann kein Arbeitsverhältnis fingiert, wenn der Leiharbeitnehmereinsatz als Werkver­trag und nicht als Arbeitnehmerüberlassung bezeichnet wird. [...]
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LSG Baden-Württemberg: Auswirkungen einer „Nettolohnoptimierung“ auf Sozialversicherungsbeiträge

Einigen sich die Arbeitsvertragsparteien einvernehmlich auf eine Absenkung des Bruttobarlohns und gewährt der Arbeitge­ber im Gegenzug Sachleistungen als zu­sätzliche Lohnbestandteile, wirkt sich diese Vereinbarung auf den geschuldeten Sozial­versicherungsbeitrag aus. [...]
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